


| Seelsorge im Seniorenheim St. Josef |
ist Sorge um und für die Seelen der Anvertrauten, das heißt der Bewohner, der Mitarbeiter, der Gäste und aller Freunde und Besucher unserer Einrichtung. Sorge für die Seelen meint, den Menschen in allen seinen Anliegen, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen zu begleiten, insbesondere in seiner Beziehung zu Gott, in seinen zwischen-menschlichen Bemühungen um ein erfülltes Leben aus dem Glauben in konkreter Umsetzung der Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe. Sorge um die Seelen zielt auf die Bestimmung des Menschen, der Frage nach dem Sinn des menschlichen Lebens im allgemeinen und für den je einzelnen nach einem vom hl.Ignatius von Loyola geäußerten, von der Kirche in ihrem Glaubensschatz gelehrten Grundsatz: „Der Mensch ist geschaffen dazu hin, Gott Unseren Herrn zu loben, Ihn zu verehren und Ihm zu dienen, und so seine Seele zu retten“ Der Träger des Seniorenheims hat die religiöse Gemeinschaft der Priesterbruderschaft St.Pius X. mit der Seelsorge in der Einrichtung beauftragt. Die Priesterbruderschaft unterhält zudem in Weihungszell ein Priorat mit mehreren Priestern unter der Leitung eines Priors. Dieser organisiert die Seelsorge im Seniorenheim. Im Dienst der Seelsorge im engeren Sinne stehen ausschließlich katholische Priester und Ordensschwestern. Jeder neue Tag beginnt in der Kapelle des Seniorenheims mit der hl.Messe im überlieferten Ritus der Kirche. An manchen Tagen wird zusätzlich auch am Abend eine weitere heilige Messe zelebriert. Nach der hl.Messe am Morgen wird die hl.Kommunion an die Kranken im ganzen Haus gespendet. Außerdem wird jeden Tag in der Hauskapelle mit den freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnissen des Rosenkranzes der ganze Psalter gebetet. Der abendliche Rosenkranz wird per Lautsprecher in die Zimmer jener Bewohner übertragen, die sich auf diese Weise mit den Gebeten der Gemeinschaft verbinden wollen. So werden jedem, der es annehmen will, gemeinsame Gottesdienste und persönliche Begleitung durch die Seelsorger angeboten. Die Priester stehen für persönliche Betreuung zur Verfügung, z.B. für die hl.Beichte in der Kapelle oder auf dem Zimmer, für den Krankensegen, das Gespräch, den Empfang der Krankensalbung, die Sterbebegleitung. Ein Ziel der Seelsorge ist die tröstende und ermutigende Vorbereitung der Bewohner auf die Begegnung mit Gott für das ewige Leben. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Kranken und Sterbenden gerichtet. Sie werden in diesem letzten und besonders schweren Abschnitt ihres Lebens begleitet und mit den Sakramenten der Kirche gestärkt. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Hospizkreises St. Michael werden regelmäßig vom Priester in ihren Aufgaben geschult und sie teilen sich untereinander die Wache am Kranken- und Sterbebett auf. |